Strukturierter Dialog: Beteiligungsrunde „Zusammenleben mitgestalten“ gestartet

Im Strukturierten Dialog geht es in die nächste Runde: Wie soll das Zusammenleben in unserer Gesellschaft in Zukunft aussehen in Anbetracht der Tatsache, dass sich viele Menschen von den gesellschaftlichen Veränderungen ausgeschlossen oder verängstigt fühlen? Bis zum 24. Juli könnt Ihr Eure Meinungen dazu abgeben, damit sie anschließend in den weiteren politischen Prozess einfließen können.

"Zusammenleben mitgestalten" (Grafik: DBJR)

„Zusammenleben mitgestalten“ (Grafik: DBJR)

Junge Menschen in Deutschland und Europa stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Viele treffen die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise, andere spüren hohen Leistungsdruck oder gesellschaftliche Ausgrenzung. Manche haben Angst: zum Beispiel vor Fremden oder Terror. Zudem beschäftigt viele junge Menschen die Situation Geflüchteter oder die Diskussion um eine vielfältige Gesellschaft.

Diese Herausforderungen führen zu Veränderungen in unserem Alltagsleben und haben Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben. Deshalb geht es im Strukturierten Dialog bis Mitte 2017 um die Frage, was junge Menschen brauchen, um mit den Veränderungen umzugehen und wie sie das gesellschaftliche Zusammenleben in Deutschland und Europa aktiv mitgestalten können.

Eure Meinung ist gefragt

Folgende Fragen- und Themenkomplexe können von Euch kommentiert werden:

  1. Heimatverbunden oder Weltbürger_in: Wie steht’s um dein Zugehörigkeitsgefühl?
  2. Zusammenleben in Vielfalt: Wie kann das besser funktionieren?
  3. Zusammen gegen Ausgrenzung: Wie können wir die Ausgrenzung von jungen Menschen verhindern?
  4. Veränderungen bewältigen: Wie gehst du mit gesellschaftlichen Herausforderungen um?

Wie soll das Zusammenleben in unserer Gesellschaft in Zukunft aussehen? Meinungen, Wünsche und Vorstellungen könnt Ihr bis zum 24. Juli 2016 auf go.dbjr.de äußern.

Die Beteiligungsrunde „Zusammenleben mitgestalten“ ist Teil des Strukturierten Dialogs, eines längeren, europaweiten Prozesses. Derzeit stellen sich europaweit junge Menschen die gleichen Fragen wie Ihr. Die Ergebnisse der Beteiligungsrunde aus allen EU-Ländern sind Thema auf der nächsten EU-Jugendkonferenz im Oktober 2016 in der Slowakei, die unter Teilnahme von Jugend-Vertreter_innen aus allen EU-Ländern Empfehlungen an die Jugendminister_innen erarbeitet.

Quelle: JUGEND für Europa (13.06.16)